#define Demokratie – Vertrauen

Eine Artikelreihe über die Sichtweise auf die deutsche Politik eines 15-jährigen. Warum eine Reihe? Den bisher 4000 Wörter langen Original-Artikel habe ich zum einen noch nicht fertig, und zum anderen ist er zu lang, um ihn in einem durch zu veröffentlichen. Deshalb eine Artikelreihe/-serie.

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Vertrauen

Gegenseitiges Vertrauen ist ein westentliches Basiselement für eine gut funktionierende Gesellschaft. Das hört sich jetzt akademisch oder streberhaft an – aber irgendwie stimmt es doch. Natürlich darf ein wenig Misstrauen im Spiel sein, denn das Handeln und Tun der Anderen einfach so ohne Kritik zu akzeptieren ist auch nicht Sinn der Sache. Aber das wirklich nötige Vertrauen ist – ganz einfach und direkt – nicht mehr vorhanden, wenn es um Politik geht.

Liebe Politiker, Wahlversprechen heißen nicht umsonst Versprechen. Das Internet ist ein Segen, es hilft mir dabei, schöne Sprüche zu finden (» Wikiquote – Versprechen). Und folgender beinhaltet viel Wahres:

Sich selbst Etwas versprechen und es nicht halten, ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit. Friedrich Hebbel

Es ist doch fast schon dumm – so kurzsichtig kann man doch gar nicht denken! Wer Wahlversprechen abgibt und diese nicht hält, der wird auf Dauer (und zwar auch auf recht kurze Dauer, um genau zu sein: Nach der Wahl) kein positives Image ernten können. Es wird sich eher Enttäuschung (“Nichtwähler bei der Europawahl begründen ihre Entscheidung vor allem mit Enttäuschung über die Politik.”) breit machen.

Aber der einfache Bürger lässt sich leider gut verarschen – er hat ja keine andere Wahl. Ja, das ist ein wirklich schlechter Wortwitz. Er hat keine andere Wahl – er kann nur zwischen den verschiedenen Versprechen, die gebrochen werden, wählen. Soll ich nun die SPD oder die CDU ihre Versprechen brechen lassen?

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Übersicht #define Demokratie

  1. Lügen
  2. Der Einzelne
  3. Das System
  4. Vertrauen
  5. Das dumme Volk
  6. Unsere Jugend
  7. Klare Linie mit Ahnung
  8. Der Politiker als Mensch / Leidenschaft

PS: Grr. Ich hab das Gefühl, dass das mit der Artikelreihe doch keine tolle Idee war. Nur 2 Kommentare auf 3 Einzelartikeln – einer davon von mir selber? So lohnt sich der Blog-Aufwand doch gar nicht mehr.

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3 Antworten auf #define Demokratie – Vertrauen

  1. pillenknick sagt:

    My dearest Hugelgupf,

    bitte schreib’ weiter. Ich bin dabei, mir Gedanken zu machen, äußere mich aber lieber zu deiner Gesamtdefinition, um sie erwidern zu können.
    Bis dahin muss/will/kann ich leider nur mehrheitlich schweigend verbleiben, auch und weil da bei dir so einiges zu finden ist, was ich gerne erwidern möchte und werde.

    So weit vorerst, ich bin auf die restlichen Teile gespannt,
    pillenknick

  2. Hugelgupf sagt:

    Hey pillenknick,

    tut mir leid, das ist in den letzten Wochen untergegangen wegen USA und ähnlichen Dingen. Aaber, die restlichen Teile liegen quasi unfertig da, ich muss sie nur noch zusammenflicken und veröffentlichen. Das schaff ich auch aus den USA. Die restlichen Teile werden also noch kommen ;)

    Grüße,
    hugelgupf

  3. pillenknick sagt:

    Ah, ich freu mich.
    Mach dir keine Hektik, ich kann warten ;-)

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