Zuerst einmal: Es hat mir auf jeden Fall viel gebracht. Es hat zum Denken angeregt und vor allem zu einem “Eigen-Feedback”.
Feedback von mir selbst
In den ersten 10 bis 20 Minuten war ich sehr nervös, während Lisa Rosa und Timo Heuer seelenruhig neben mir saßen. Das hat meine Nervosität wohl noch ein bisschen gesteigert, wobei ich ruhiger war, als ich gedacht hatte. Auf manche Fragen hab ich deshalb nur kurz/unvollständig/etwas falsch geantwortet – einmal habe ich sogar fast mitten im Satz den Faden verloren und war kurz davor, nochmal nach der Frage zu fragen…
Ich hab mir die Aufnahme auf make.tv noch nicht angesehen, und ich will sie ehrlich gesagt auch nicht sehen… :D
Aber nun das, was ich korrigieren wollte:
- Erst einmal ein perfektionistisches Detail: Den wohl weitesten Weg hatte nicht Timo, sondern ich ;) Merke: Das Sauerland liegt von Berlin aus noch hinter Hannover.
- Meine Domain lautet nicht Hooglegupf.de, nicht Googlehupf.de und auch nicht Gugelhupf.de – richtig ist nur Hugelgupf.de. Tut mir Leid, das habe ich vergessen zu korrigieren – wer mich finden will, findet mich dann jetzt hoffentlich über Google ;)
- Zum Thema Lehrern & Workshops & … ist mir noch was eingefallen, was ich völlig vergessen hatte. Vor 2-3 Wochen durfte ich zusammen mit 3 anderen Schülern, die wir uns zusammen “Webteam” nennen dürfen, eine Art Workshop leiten, in denen alle Lehrer in die Bearbeitung der neuen Webseite (Contrexx – CMS) eingeführt werden sollten. Die Lehrer waren in drei Gruppen eingeteilt, parallel liefen die Einführung in Whiteboards und eine Einführung in die E-Learning-Software ILIAS (ähnlich wie Moodle). Zu der Tatsache, dass manche Lehrer gar nicht mehr da waren (Eigeninitiative? Die Lehrerkonferenz war um 15 Uhr und die Einführungen nach 17 Uhr – 17 Uhr war aber die Konferenz eigentlich zu Ende, somit sind manche schon nach Hause gefahren, weil sie keine Lust mehr hatten), sah man den anderen die Unlust aufs Gesicht geschrieben. Ganz wenige konnten es sofort, der Rest wollte es nicht können und wurde gezwungen. (Ach übrigens, Lisa Rosa meinte ja, dass sie letztens 15 Referendar in einem 14-stündigen Workshop hatte, in “Häppchen von ein oder zwei Stunden” könne man nichts lernen: Eine Gruppe ist im Schnitt 20 Minuten bei uns geblieben.)
- Zu der Sache mit den Eltern fiel mir noch auf… Timo hat erzählt, dass seine Mutter inzwischen seine Tweets liest statt dass er ihr eine SMS schreibt. Bei mir wäre das Problem schon, dass die SMS gelesen werden muss… und mit den Playlists auf YouTube wird er wohl jetzt einen “Rückschlag” erleiden, weil die GEMA alles sperren lässt… Schade.
- Zu der Sache mit den Sexseiten; eine Mutter erzählte erzählte, dass ihr 7-jähriger Sohn “zufällig” auf einer Sex-Seite gelandet sei und fragte, wie sie nun damit umgehen sollte, ob sie ihren Sohn allein an den PC lassen sollte. Ich müsste eigentlich Lisa Rosa noch widersprechen, ich bin zwar selber auf noch keiner Sexseite gelandet, aber ich hab schon viel Werbung gesehen im Internet. Layer, Banner, … etc und ein 7-jähriger kann sich mal verklicken. Aber ich stimme ihrer Aussage zu, dass die Kinder sich so viel aus dem Netz holen, wie sie auch verkraften können – es wird nicht traumatisieren.
Ich will mich auf jeden Fall bei Martin Riemer, Timo Heuer und Lisa Rosa bedanken – es hat mir Spaß gemacht und war ‘ne schöne Erfahrung!
Hallo Christopher, hat mich gefreut. So ähnlich ging es mir bei meinem ersten Panel auf der CeBIT auch. “einmal habe ich sogar fast mitten im Satz den Faden verloren und war kurz davor, nochmal nach der Frage zu fragen…” – genau diese Erfahrung habe ich dort gemacht… Beim zweiten Mal geht das schon alles viel besser.
Heute Abend kommt auch mein Blogposting zum Thema.
Hi Christopher, ich finde Du hast Deine Sache super gemacht, man hat Dir nur geringfügig Deine Nervosität angemerkt und das ist nur sympathisch, aber sich kein Manko. Weiter so! Wenn es Dich tröstet, Timo hatte die ganze Zeit rote Ohren ;) Wichtig ist, was Ihr zu sagen hattet, und das ist rüber gekommen. Auch Deine URL, da die meisten im Raum bei Guglhupf wohl doch noch an einen Kuchen denken ;)
Danke, danke, auch wenn ich das mit der Nervosität anders sehe :D
Das mit der URL hab’ ich aber anders gesehen/gehört… In der zweiten Reihe drehte jemand seinen Netbook um, auf dem “Hooglegupf?” geschrieben stand, von meinem Vater hab ich gehört, dass jemand “Gugelhupf” aufgeschrieben hat und Lisa Rosa hat mich auch Gugelhupf genannt. :D
Hallo Christopher, es hat mir auch Spaß gemacht, mit Dir und Timo in einem panel gemeinsam zu sitzen und Euch zu hören. Hier mein Eindruck: Ihr seid besondere und beeindruckende Ausnahme-Erscheinungen – vielleicht hätte es gut noch zwei natives im panel vertragen, die mehr die Normalos dieser Generation vertreten hätten. Was die Nervosität angeht: Ich sitze nicht zum ersten Mal auf Podien, stehe auf (Musik)-Bühnen und habe auch schon mehrmals Vorträge gehalten: Aber nervös ist man trotzdem immer. Man braucht auch so ein gewisses Maß an Adrenalin und Spannung, das sichert die 100prozentige Aufmerksamkeit und volle Konzentration (Begriff! ;-)) Wenn man völlig locker und entspannt wäre, dann würde man nicht mehr oder besseres zustandebringen, im Gegenteil.
Hei Christopher,
mach Dir keine Gedanken über Deine Wirkung auf dem Podium, Du warst klasse, weil man gemerkt hat, dass Du kein Diskussions-Profi bist. Deine Antworten waren echt und ehrlich, was man oft bei Podiumsdiskussionen vermisst.
Nervosität ist bei sowas normal, manche sind halt so cool, das zu ignorieren, ich kann das nach 10 Jahren noch nicht :-)
Alles Gute!
Und beantworte mal die Mail, wenns geht ;-)