Kurzfilm

Im Moment arbeite ich an einem Kurzfilm für den Wettbewerb Jugend Creativ. Wir nehmen von der Schule aus dran teil…

Thema dieses Jahr ist “Mehr Miteinander. Mehr Menschlichkeit.”. Ich drehe aber nicht selber, sondern ich schneide zusammen. Ganz am Anfang wird eine Frage in den Raum gestellt:

Wie steht es um die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

In den zwei Minuten danach werden Negativ-Beispiele gezeigt. Krieg. Krieg. Krieg. Die Bilder, die ich da eingebunden habe, sind nichts für schwache Nerven. Da ist zum Beispiel ein kleiner, heulender – nein, schreiender, am ganzen Körper blutender Junge, dessen Eltern gerade gestorben sind. Irak. Vor ihm kann man die Beine und das Maschinengewehr eines Soldaten sehen. Es sind wahrlich keine schönen Bilder, aber sie erfüllen ihren Zweck: Sie sind wirkungsvoll. Untermalt wird das ganze von einer von mir auf 2 Minuten verkürzte Version von Lux Aeterna aus dem Film Requiem For A Dream (da bin ich stolz auf mich! :D).

In den Minuten zwei bis vier gibt es dann die Positiv-Beispiele. Soundtrack dazu habe ich noch nicht, auch kein Filmmaterial oder Bilder. Das will mein “Partner” bei diesem Projekt machen :D – wir dürfen in Gruppen arbeiten.

In den Minuten vier bis sechs werden die beiden Seiten dann gegenüber gestellt. Was überwiegt? Die Grausamkeit, der Krieg? Die Waffen, die Gewalt? Oder ist die Welt doch menschlicher, als man bei all den Konflikten auf der Erde annimmt? Ist sie doch ein wenig “sozial”? Oder wird sie beherrscht von Gewalt und Waffen?

Damit habe ich die Menschlichkeit wohl im großen Rahmen aufgefasst. Man hätte es natürlich auch im kleineren Sinne fassen können – das Miteinander unter den Menschen; die hohe Nachbarschafts-Streit-Quote in Deutschland zum Beispiel wäre eventuell ein gutes Thema gewesen. Wir werden sehen. ;)

Dieser Beitrag wurde unter Kurzfilme, PC, Schule abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Kurzfilm

  1. rip sagt:

    Nehmt ihr all euer Material aus dem Internet? Ihr dreht also nichts selbst? Das ist natürlich auch ein interessanter Ansatz. – Und die Negativ-Bilder, die du beschreibst, sind ja ohnehin unmöglich selbst zu drehen.
    Ich habe mit meinem Grundkurs Deutsch im Moment auch ein Filmprojekt, in dem die Teams ein Gedicht verfilmen sollen, in Anlehnung an/in Kontrast zu “POEM”:
    Gedicht-Film-Projekt

    • Hugelgupf sagt:

      Klingt auch sehr interessant. Der Erfolg wäre bei uns aber wahrscheinlich eher mäßig – die PC-Kenntnisse würden wohl nur bei 4-5 Leuten ausreichen, um das Ding überhaupt zu schneiden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>