Auch ich schreibe jetzt noch über Windows 7 ;)
Windows 7, der Nachfolger von Vista, soll angeblich 2010 auf den Markt kommen. Microsoft hat es gestern zum ersten Mal öffentlich vorgestellt und auf der Professional Developers Conference (PDC) 2008 eine Version an die Entwickler verteilt.
Und was man überall zu hören bekommt: Windows 7 is Windows Vista done right. Ich stimme dem vorab schonmal zu, auch wenn Windows 7 nichts revolutionäres bringt.
Windows 7 geht den Trend der Kombination von PC, Internet und Handy mit. Es wird durch Windows Mobile und die Cloud-Computing-Plattform Windows Azure ergänzt werden. Beim Cloud-Computing befinden sich die Anwendungen und Daten nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern weit entfernt auf anderen Systemen – in einer Wolke, englisch “Cloud”. Bisher greift man auf solche Anwendungen meist mit Webbrowsern zu. Für Azure will Microsoft in den nächsten fünf Jahren die Zahl ihrer Server auf das 15-fache erhöhen. Nach eigenen Angaben betreibt Microsoft schon einige 10.000 Server. Windows Vista und XP sollen dabei jedoch nicht mit leeren Händen da stehen – bei ihnen werden diese Möglichkeiten durch Updates geschaffen werden.
Schon im Frühjahr 2009 soll die erste Beta-Version fertiggestellt werden.
Neue Taskleiste
Microsoft verpasst Windows 7 außerdem eine neue Taskleiste. In dieser werden nur noch Symbole angezeigt, Beschriftungen wird es nicht mehr geben. Wie bei Vista und XP werden auch bei Windows 7 gleiche Anwendungen gruppiert.
Wenn man einen Rechtsklick auf eines dieser Symbole macht, erscheint die sogenannte “Jump List”. In dieser werden, wenn es sich um eine Gruppierung handelt, alle Fenster der Anwendung zur Auswahl gestellt. Bei Word werden zum Beispiel auch zuletzt geöffnete Dokumente mit angezeigt. Beim Internet Explorer werden die geöffneten Webseiten als Vorschaubilder angezeigt. Die neue Taskleiste ist vollständig transparent.
Und – was sich viele von euch wahrscheinlich auch schon gewünscht haben – man kann die Tabs bzw. bei 7 die Symbole hin und her schieben.
Hardware
Windows 7 soll bis zu 256 Prozessoren unterstützen. Insgesamt soll der Speicherbedarf bei Windows 7 kleiner sein als bei Vista. Die Leistung soll außerdem zunehmen, der Bootvorgang soll deutlich schneller sein. Bei der Präsentation holte der Entwicklungschef Steven Sinofsky demonstrativ ein kleines Notebook hervor, auf dem Windows 7 lief. Es stammt vom chinesischen Hersteller Lenovo, seinen Angaben nach hat es einen 1 GhZ CPU und 1 GB RAM, von dem beim Start nur die Hälfte benötigt würde.
Office 14 und das Web-Office
Auf der PDC 2008 hat Microsoft jedoch nicht nur Windows 7, sondern auch das neue Office vorgestellt. Demnach wird Office in der nächsten Version auch online verfügbar sein – das Web-Office wird parallel zum neuen Office entwickelt. Einige Bilder des Web-Office’ wurden schon gezeigt – die Oberfläche von MS Office 2007, “Ribbon” genannt, wird im Web-Office wohl auch als Bedienung dienen. Die Online-Variante soll auf der neuen Cloud-Computing-Plattform Windows Azure basieren.
Jedoch wird Microsoft nicht für alle Office-Programme eine Online-Version anbieten. Lediglich Word, Excel, PowerPoint und OneNote sollen online verfügbar sein. Ganz ehrlich, eigentlich braucht man auch nicht viel mehr. Der Funktionsumfang wird im Gegensatz zur normalen Version jedoch viel geringer sein, nur wesentliche Dinge sind bisher integriert. Wie viel das bzw. die Nutzung des Web-Office kosten wird, ließ Microsoft bei der PDC offen.
Infos via Basic Thinking und WinFuture.


also wirklich. Langsam sind die jungs von Microsoft verdammt peinlich.
Was die mir da als “Neu” verkaufen hat mein linux system schon seit ein paar monaten und teilweise schon im letzten Jahr gehabt! Gruppierung der Taks, Jump-list, verschiebbare Buttons, transparente Taskleiste. Auch die rechteckigen Schließ-Buttons, die mit dem “Vista-Style” eingeführt wurden, gabs auf Linux Versionen Monate vorher.
Der große Unterschied ist: Man präsentiert sich nicht so und gibt damit an, wie toll man ist, und man denkt sich bei linux nicht solche Namen aus wie “Jump-List”. Gut ich muss eingestehen, es gibt ein paar erweiterungen der Jump-List, die linux nicht bietet (zum Beispiel Einblendung von zuletzt verwendeten docs, oder Vorschau der inet-pages in der Jump-Liste) aber mal zugegeben, es sind kleinigkeiten und ich frage mich, braucht man das???
Fakt ist und ich empfinde es als wichtig dies festzuhalten: Windows greift Ideen, die teilweise schon lange bei Linux sich eingebürgert haben auf und Vermarktet sie groß.
Wenn dass der Gedanke hinter Open Source ist, na dann gute Nacht.
Mfg
benni
PS.: zum Vergleich ich habe Ubuntu Hardy Heron 8.04
Ich hab auch Ubuntu Hardy heron 8.04 Und dachte teilweise: Das kennst du doch iwo her !?
Man muss aber sagen, dass MS hier in einer Zwickmühle steckt. Die einen fordern von ihnen, diese Funktionen einzubauen, mit der Begründung: Das hat das Betriebssystem XY aber schon lange. Wenn’s nicht gemacht wird, wird über MS gelacht, sich drüber geärgert, whatever. Jetzt wollen sie diese neuen Funktionen einbauen, jetzt wird gesagt, dass sie nur OpenSource imitieren würden – denn Ubuntu hat das ja schon lange.
Ubuntu schön und gut. LANGSAM ist Ubuntu auch von normalen Menschen zu bedienen ohne dass sie Befehle die sie nicht verstehen in die Konsole “abtippen” müssen. Die Grafische Oberfläche wird immer besser.
Leider hapert es bei Linux noch bei manch einer Hardware mit der Unterstüzung.
Was mach ich mit meiner Auzen Prelude Soundkarte und meine EOS 450D wird auch nicht erkannt obwohl ich sie aus der Liste auswählen konnte. Zu meiner Terratec TV Karte gabs auch kein Programm auf der Homepage.
Schade wär sehr gerne bei Kubuntu geblieben aber ich verzichte sicher nicht auf meine Hardware ;)